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Sicherheit im Gebirge

Unterschätzen Sie die Gefahren in den Bergen nicht! Die Kleidung und die Ausrüstung sollten leicht, bequem und funktionell sein, mit besonderem Augenmerk auf das Schuhwerk.


Gefahren im Gebirge teilt man in objektive und subjektive Gefahren ein.
Objektive Gefahren sind an physischen und morphologischen Eigenschaften der Berge und an das Wetter als Naturphänomen gebunden.
Muren, Loslösen von Material, Erdrutsch, plötzlich auftauchende Wasserläufe, Nebel, Lawinen, Kälte, Windstöße und Gewitter sind häufig vorkommende Ereignisse, welche sich als gefährlich erweisen können. Grundlegend sollte solchen Gefahrensituationen vorgebeugt werden, indem man: die Wettervorhersage und den Lawinenbericht beachtet, Wanderkarten studiert, geeignetes Schuhwerk und Bekleidung trägt sowie eine Sicherheitsausrüstung (LVS-Gerät, Helm, Kletterseile usw.) mit sich führt, die gekennzeichneten Wanderwege und Routen benutzt, nicht an gefährlichen Stellen pausiert, darauf achtet, keinen Steinschlag auszulösen und somit Personen auf darunterliegenden Wegen zu gefährden, eine Wanderung aus Sicherheitsgründen abbricht.
Sicherheit im Gebirge
 
Sicherheit im Gebirge

Subjektive Gefahren sind auf die Umstände und die Entscheidungen des Wanderers/Alpinisten zurückzuführen und können auf einer fehlenden technischen oder körperlichen Vorbereitung, auf Unachtsamkeit oder auf einer falschen Einschätzung der objektiven Gefahren beruhen.
Eine angepasste körperliche Vorbereitung und ein guter Gesundheitszustand ermöglichen klares Auffassungsvermögen und das Ertragen von schwierigen Klima- und Wetterbedingungen.
Mangelnde Erfahrung kann eine richtige Einschätzung von Schwierigkeiten und Gefahren verhindern und somit eine Unter- oder Überschätzung hervorrufen.
Eine unzureichende theoretische Vorbereitung bezüglich der Eigenschaften des Hochgebirges kann zu unangenehmen Situationen führen. Die Teilnahme an Kursen von italienischen Alpinschulen, die Begleitung vonseiten eines Experten wie Berg- oder Wanderführer, das Einholen von Informationen über Wege und Routen, die erlernte Selbsteinschätzung der körperlichen Fähigkeiten und des Trainingsniveaus sowie das Annehmen von Ratschlägen vonseiten erfahrener Personen sind nur einige von vielen Maßnahmen gegen solche Gefahrensituationen.
Auch wenn es paradox klingen mag, Unaufmerksamkeiten unterlaufen den Wanderern/Alpinisten häufiger auf einfachem Gelände als in technisch schwierigen Passagen und die meisten Unfälle passieren auf dem Rückweg. Müdigkeit, Zerstreutheit und draufgängerisches Verhalten prägen diese Momente.
Grundlegend ist des Weiteren die passende Kleidung und Ausrüstung. Gutes Schuhwerk, technische Kleidung, ausreichende Verpflegung, bei Bedarf technische Ausrüstung und Erste-Hilfe-Set tragen zur Sicherheit der Wanderung bei.
Auf jeden Fall ist es vorteilhaft, in Begleitung zu wandern oder eventuell anderen Personen die geplante Route mitzuteilen.
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