Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

Wanderweg zu den Sägewerken

Die Venezianischen Sägewerken "dei Braghje" und "dei Bègoi"

Der Wanderweg beginnt am Braghje Sägewerk in Rabbi Fonti; man folgt dem Pfad, der den Gebirgsbach Rabbiés entlang zu den Thermen von Rabbi führt und nimmt dann die Asphaltstraße bis zum Parkplatz Plan. Von dort aus führt, nach etwa 700 Metern, ein Feldweg den Besucher zum Bègoi Sägewerk, das, wie die andere Sägerei, von Arbeitskräften des Parks restauriert worden ist. Ihr Sägemechanismus wurde auch erneuert, und nun sind beide Sägewerke voll funktionsfähig. Der Wanderweg führt dann zur Ragaiolobrücke und von dort aus zum gleichnamigen Wasserfall. Man folgt dann der Straße, die auf halber Höhe den bewaldeten Berghang entlangführt, oberhalb der breiten Talebene des Plan. Der Gebirgsbach Rabbiés kreuzt den Weg, der auch an den typischen Heuschobern des Rabbitals vorbeiführt. Da der Weg nahezu eben verläuft und mit Behindertentoiletten ausgestattet ist, ist er auch für Behinderte geeignet. Dieser Weg ist außerdem Teil des Projektes „Ein Nationalpark für alle”.
Länge: 3.580 m
Höhenunterschied: 80 m
Gehzeit: 1.30 Std.

 
Wanderweg zu den Sägewerken

Thema dieses Wanderwegs ist es, die Beziehung zwischen Mensch und Wald zu erläutern, wie sie auch in den venezianischen Sägewerken und im Konzept des Waldbaus zum Ausdruck kommt. In der Vergangenheit gab es viele Sägereien, die mit einem Wasserrad ausgestattet waren. Die Wasserenergie wurde genutzt, um aus Baumstämmen Fußböden und Balken herzustellen. Heute funktionieren nur noch sehr wenige dieser alten Sägewerke. Im 13. Jahrhundert wurde diese Art von Sägewerk aus der nahegelegenen Republik Venedig, wo sie bereits weit verbreitet waren, ins Trentino eingeführt; daher stammt auch der Name „Venezianisches Sägewerk“. Die mit Wasserenergie angetriebenen Sägereien des Rabbitals sind jedoch späteren Urprungs; sie stammen aus dem 18. Jahrhundert. Mit Hilfe dieser Sägewerke wurde das Zersägen der Stämme einfacher, schneller, präziser und wesentlich weniger anstrengend. Die Muskelkraft von zwei oder drei Männern wurde durch Wasserenergie ersetzt, und ein einziger Arbeiter, der Säger, konnte alle Phasen der Arbeit selbst erledigen. Im Rabbital überlebte diese Form der Holzindustrie bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.
 Zurück zur Liste