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Wanderweg zum Pian Palù-See und den Kohlenmeiler

Der Pian Palù-See, die Lärchen und die Kohlenmeiler

Der Anfangspunkt dieses Wanderwegs ist Fontanino di Celentino (1.680m) im Montetal, wo der Nationalpark auch einen Parkplatz unterhält. Von dort aus nimmt man CAI-SAT Pfad Nr. 110, der hauptsächlich am Ufer des Pian Palù-Sees mit seiner charakteristischen smaragdfarbenen Wasseroberfläche entlangführt. Es ist ein künstlicher Stausee, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts für hydroelektrische Zwecke angelegt wurde. Der Wanderweg führt zur Pian Palù-Alm und weiter aufwärts den Pfad entlang zur Paludèi-Alm, dem höchsten Punkt dieses Rundwanderwegs, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge hat. Danach folgt man, auf der linken Seite des Sees, den alten Eselspfad bergab, der heute als CAI-SAT Pfad Nr. 124 gekennzeichnet ist. Schließlich kommt man zu einer Abzweigung und macht einen Abstecher zu den Kohlenmeilern. Danach folgt man wieder Pfad Nr. 124, der zur Giumella-Alm und zurück zum Fontanino Parkplatz führt, wo die Wanderung endet.
Länge: 9.950 m
Höhenunterschied: 440 m
Gehzeit: 3.45 Std.

 
Wanderweg zum Pian Palù-See und den Kohlenmeiler

Dieser ist einer von vier „Dendrochronologischen Pfaden des Stilfserjoch Nationalparks” im Rabbi- und Peiotal. Die Dendrochronologie beschäftigt sich mit der Datierung von Jahrringen der Bäume, um so deren Alter zu bestimmen.
Der Wanderweg um den Pian Palù-See führt zu fünfhundert Jahre alten Lärchen unterhalb der Paludèi-Alm und zu einigen Kohlenmeilern zwischen der Paludèi- und der Giumella-Alm. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden große Waldgebiete im Peiotal gefällt, um die nötige Holzkohle zu produzieren, mit der die Hochöfen für die hiesige Eisenindustrie angeheizt wurden. Die dendrochronologische Analyse von Holzkohlestücken, die in den Kohlenmeilern Pian Palùs ausgegraben wurden, beweist, dass in den Jahren 1858/59 ein weiterer Kahlschlag stattfand.
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