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Wanderweg zur Molkerei und zu den Heuschobern

Die alte Molkerei und die typischen Heuschober

Dieser Wanderweg beginnt am Besucherzentrum Rabbi Fonti und führt auf einem alten Eselspfad erst einen steilen Waldhang hinauf und dann über Heuwiesen unterhalb der kleinen Dörfer auf der linken Seite des Rabbitals bis nach Piazzola. Im Flecken Còsi überquert man die Provinzstraße und geht in Richtung der kleinen Dörfer Masét und Serra. Der Weg führt nun hangaufwärts nach Arét, durch Heuwiesen, wo man viele Heuschober aus nächster Nähe sehen kann. Dann geht man ein kleines Stück Waldweg hinunter und biegt in den Pfad ein, der nach Somrabbi führt. Hier befindet sich eine alte Molkerei, die von Handwerkern des Nationalparks restauriert worden und nun ein Museum ist, in dem man nun die traditionellen Methoden der Milchverarbeitung und Käseherstellung sehen kann. Der Rundwanderweg folgt dann der Straße bis nach Cotorni, wo man, nach einem kleinen Stück Feldweg, in den Eselspfad in Richtung Plan einbiegt, der zur Hauptverkehrsstraße im Tal und zurück zum Besucherzentrum führt.
Länge: 3.125 m
Höhenunterschied: 260 m
Gehzeit: 2 Std.

 
Wanderweg zur Molkerei und zu den Heuschobern

Die Molkerei (casèl) von Somrabbi ist, historisch und kulturell gesehen, von unschätzbarem Wert für das Rabbital. Diese Molkerei war ein wichtiger Mittelpunkt dieser kleinen Gemeinde; sie war ein Ort, an dem nicht nur gearbeitet wurde sondern war gleichzeitig Ausdruck der sozialen and wirtschaftlichen Lebensbedingungen in den Alpen. Das Gebäude wurde vom Park vollständig renoviert, wobei die traditionelle Bauart des Tals berücksichtigt wurde. Jetzt ist es ein Museum, in dem die Gegenstände ausgestellt sind, die in der Vergangenheit bei der Käseproduktion benutzt wurden.
Die Heuschober, die im Peio- und Rabbital sehr weit verbreitet sind, sind ein Symbol kleinbäuerlicher Kultur und ein typisches Beispiel ländlicher Architektur der Bergwelt. Mit ihrer Konstruktion aus Steinen und Holz sind diese Bauten der alpinen Landschaft perfekt angepasst. Historische Dokumente belegen, dass es diese traditionellen Gebäude im Peio- und Rabbital bereits seit über achthundert Jahren gibt. Eine Zählung, die kürzlich vom trentiner Sektor des Parks durchgeführt wurde, hat fast 350 Heuschober ergeben.
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